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Wenn uns etwas aus dem Arbeitstrott rund um die Updates zu unserem CMS, der Facebook- Anwendungen und der Bearbeitung laufender Projekte reissen kann, dann sind es erfreuliche Meldungen rund um unseren Lieblingsbrowser “Firefox”!
Beinahe sind wir fremd gegangen, Chrome setzt die Gechwindigkeitsmesslatte ja sehr hoch an. Und auch der Funktionsumfang diverser Erweiterungen der Fuchsschen Konkurrenz nimmt schon beachtliche Formen an…
Nun hat die Mozzilla Corporation aber weit aus- und die Version 4 als “Final Version” an Land geholt.
Ein neues Design, neue Funktionen (u.a. bei den Tabs,…) und die erwähnte Performanceverbesserung mit einer viel schnelleren Javascript- Engine stellt unseren Browserfrieden wieder her und strapaziert nicht mehr weiter die Suche nach Besserem. Und: so gut wie alle AddOns – allem voran der lebensnotwendige Firebug – funktionieren auch mit dieser neuen Version…
Also ab ins gelobte Download- Land und frischfröhlich installiert, Download und mehr unter www.mozilla.com
Nein, statt @ ein “ät” schreiben verwirrt heutzutage keinen E-Mail- Harvester (durchsucht das Web nach E-Mail- Adressen) mehr. Und auch diverse Codeverschleierungen u.ä. helfen nicht, seine wertvolle E-Mailadresse von den Listen der Spammer fern zu halten.
Eines der (derzeit) wirksamsten Anti-Spamtools ist das sog. CAPTCHA (Infos bei wikipedia), welches bei vielen Online- Formularen den Mensch vom Robot unterscheidet. Und dieses ist auch bei E-Mail- Adressen möglich.
Unter www.google.com/recaptcha/mailhide erhält man nach Eingabe der zu schützenden Mailadresse einen HTML- Code, welcher anstatt in die Webseite/den Blog/… eingegeben wird. Dies produziert eine verstümmelte Adresse, welche nach Klick auf die “…” nur nach Lösung eines CAPTCHA vollständig dargestellt wird.
Beipiel: nam…@example.org
Alternative läßt sich auch die Webadresse der CAPTCHA- Seite weitergeben, welche nach Auflösung des Bilderrätsels wieder die damit verschleierte E- Mailadresse freigibt: http://www.google.com/recaptcha/mailhide/d?k=01dVV_EhTVsktXQYJMUzeVCA==&c=hOTrBW_2AnRqM54ShNEW0dOCKFxsvBz4JWPXKrNrYd8=
Ideal für diverse Portalen, in denen man kein HTML oder Javascript eingeben kann – u.a. auch Facebook.
Ein sehr praktischer Dienst, wenn man Fremdtools etwas offen gegenüber ist… ;-)
Kaum hat Facebook den “Gefällt mir”- Link für die Verwendung außerhalb des Facebook- Netzwerkes eingeführt, wird er auch schon missbraucht! Zu einfach wird es aber auch den Bösewichten gemacht, der Quelltext ist offen und anpassbar,… ;-)
Konkret geht es dabei natürlich um Werbung. Auf einen nicht als “Gefällt mir”- Button erkennbaren Link geklickt, und schon sehen alle Facebook- Freunde diese Empfehlung auf Ihrer Pinnwand. Viele werden da natürlich zu einem Besuch dieser Seite animiert, klicken auf den Link und empfehlen somit wieder weiter…
Erleichtert wird dies noch durch den Umstand, dass die meisten User ständig bei Facebook angemeldet sind, und es daher keinen diesbezüglichen Dialog gibt. Und wer schaut schon regelmässig auf die eigene Profilseite, da wäre dieser Eintrag schnell erkannt und kann gelöscht werden…
Das dabei oft Seiten mit eher anrüchigem Charakter im Spiel sind, macht die Sache unter Umständen auch etwas peinlich ;-)
Aktuell treibt die Site “101 Hottest Women in the World” ihr Unwesen und verewigt sich mit einem Eintrag in der Form:
“XYZ gefällt :|:| 101 Hottest Women in the World auf :|:|:|:|:|:|:|:|:|:|:|:|:|:|:|:|:|:|:|:|:|:|…” (siehe Grafik)
Also Vorsicht, so manch erfreulicher Anblick wird ausgenutzt bzw. kann für noch schlimmere Aktionen missbraucht werden!
Nachtrag: heise online hat nun auch über diesen Facebook- Wurm berichtet. Hier der Link zum Beitrag: http://www.heise.de/…/Facebook-Wuermer….html
Nachtrag 26.06.2010: gleiches Thema, anderer Text – mit
“Username gefällt 10 Worst Tattoo Spelling Mistakes EVER!!! auf HAHA Tattoos.”
macht sich eine weiterer Wurm in der Pinnwand breit.
Als wir Ende letzten Jahres davon hörten, klang es nach einer reinen Telefon-Abzockmasche in Deutschland.
Doch mittlerweile passiert dies auch per E-mail und auch in Österreich: eine Einladung zur Community “Nachbarschaftspost” inkl. Abo-Falle!
Eine Telefonband-Stimme bzw. eine E-mail verspricht eine wichtige Nachricht aus der Nachbarschaft. Mittels eines übermittelten Zahlencodes erhält man diese Nachricht auf der besagten Website. Es muß aber noch mehr an persönlichen Daten angegeben werden, und automatisch hat man eine Mitgliedschaft für zwei Jahre zum Preis von insg. Euro 216 abgeschlossen!
Also ist wieder einmal Vorsicht geboten! Schwer lesbare Texte informieren zwar über den Sachverhalt des Abo- Abschlußes, aber wer liest in der Vorfreude schon das Kleingedruckte…
Auf folgenden Seiten sind mehr Infos zu finden, inkl. Videos, Hilfe und nat. der Webadresse der besagten Community:
http://www.heise.de/ct/tv/artikel/102227
http://www.heise.de/newsticker/Anrufmasche-…
http://www.computerbetrug.de/…/nachbarschaftspost…
Oft zu sehen ist auf diversen Websites ein kleines Formular, mit dem man die eben zu sehende Seite einem Freund oder Bekannten empfehlen kann – ein “Tell a friend” – Formular.
Anzugeben ist dabei Name und nat. E-mail-Adresse des Freundes sowie die eigenen Daten, auch ein kleiner Gruß kann meist mitgeschickt werden.
Über den Nutzen und die Nutzung solcher Formulare mag man denken was man will, gefährlich sind diese aber allemal:
Schnell hat ein Spaßvogel z.B. die E-mail-Adresse eines Politikers eingegeben, die Angaben seiner eigenen Daten sind natürlich falsch und weg ist die E-mail. Je nach Inhalt des mitgesandten Grußes ist dabei von einer Abmahnung wegen unerlaubten E-mail-Versand bzw. Spamverdacht bis hin zur Beleidigungsklage vieles drin – und im Endeffekt haftet der Websitebetreiber!
Das dies kein hochgeschraubtes Negativdenken ist, beweisen die – zwar noch wenigen aber doch schon vorhandenen – Abmahnungen und Anklagen, die genau auf diesen Sachverhalt rückzuführen sind!
Ob solche Formulare überhaupt für den vorbestimmten Zweck genutzt werden, ist eher zweifelhaft. Will man jemanden eine Website empfehlen (”Will das wirklich jemand?”) gibt es andere, sicherere Wege. Eine einfach per Mail-Client an den Freund gesandte Mail genügt, da weiß man wenigstens was mit den angegebenen Daten passiert. Oder auch Empfehlungen per Telefon oder SMS oder …
Nutzen und möglicher Schaden halten sich hier also absolut nicht die Waage, der Einsatz solcher Empfehlungs-Scripte sollte also sehr überdacht werden …
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