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Dateien mit seinen Freunden teilen - ohne dabei den verstopften oder langsamen E-Mail- Weg wählen zu müssen, solche Dienste kamen und gingen in den letzten Jahren bereits zuhauf.
Mit GE.TT ( http://ge.tt ) erblickte ein neuer Dienst das Licht der WWWelt, und dieser ist ganz interessant:
Ohne ein Konto einrichten zu müssen lassen sich sofort bis zu 2GB an Daten mit einem Multiuploader hochladen. Bereits während dem Upload erhält man eine Short- Url für den Download, welchen man per Facebook, Twitter oder E-Mail verbreiten kann, oder einfach am Telefon vorlesen. Auf dieser Seite werden die Dateien gelistet und geg. eine Vorschau angezeigt.
Nach 30 Tagen wird die Datei dann gelöscht, was sich aber auch verlängern läßt: mit einem kostenlosen Konto verschwindet die Datei erst nach 3 Monaten, zusätzlich ist eine Statistik einsehbar und auch “More control over your shares” ist möglich – was immer das auch bedeuten mag (für diesbez. Tests fehlt derzeit leider die Zeit).
Wollen wir hoffen GE.tt bleibt das Schicksal vieler solcher Dienste erspart und uns noch länger erhalten…
Trotz Facebook, Twitter und (dem angeblich bereits für tot erklärten) Feed erfreut sich der klassische E-Mail- Newsletter noch bei so manchem Internet- User ungebrochener Beliebtheit.
Newsletter per E-Mail- Client zu versenden ist immer mühsam, abgesehen von den fehlenden und gesetzlich vorgeschriebenen An-/Abmelderoutinen. Andere Dienste oder Softwareprodukte sind wiederum sehr teuer und oft auch überdimensioniert.
Ein einfaches, aber durchaus brauchbares und standardgemäßes System bietet da der kostenlose Online- Dienst “tinyletter” – www.tinyletter.com
Mit wenigen Ein- und Angaben wird ein Konto angelegt, kleinere Design- und Textanpassungen können vorgenommen werden und schon gehts los mit dem Newsletter- Schreiben. Bilder oder Downloaddateien im Newsletter sind nicht möglich, auch keine Verlinkungen - simpler Text, sonst nichts.
Anmeldung von Abonnenten passiert per Anmeldeformular, welches von tinyletter als “embed- Code” zur Verfügung gestellt wird. Nach Angabe ihrer E-Mail- Adresse muß diese noch bestätigt werden, erst dann ist man Abonnent. Auch die Abmeldung ist per Link in jedem Newsletter einfach möglich, somit sollte der europäische Gesetzgeber auch zufrieden sein. Die E-Mail können als “Reply” mit Kommentare versehen zurück gesendet werden, eine einfache “Inbox” dient zur Verwaltung. Als besonderes “Feature” ist es noch möglich, Abos per PayPal kostenpflichtig anzubieten.
Angesiedelt ist dieser Dienst anscheinend in Kalifornien, dies sagt zumindest die einzige Informationsquelle – der Registrant der Domain. Ansonsten ist nur eine E-Mail- Adresse zur Kontaktaufnahme angegeben.
Ob man nun seine wertvollen Kontakt- Adressen diesem Dienst anvertrauen will soll jeder selber entscheiden. Praktisch ist tinyletter allemal…
Nein, statt @ ein “ät” schreiben verwirrt heutzutage keinen E-Mail- Harvester (durchsucht das Web nach E-Mail- Adressen) mehr. Und auch diverse Codeverschleierungen u.ä. helfen nicht, seine wertvolle E-Mailadresse von den Listen der Spammer fern zu halten.
Eines der (derzeit) wirksamsten Anti-Spamtools ist das sog. CAPTCHA (Infos bei wikipedia), welches bei vielen Online- Formularen den Mensch vom Robot unterscheidet. Und dieses ist auch bei E-Mail- Adressen möglich.
Unter www.google.com/recaptcha/mailhide erhält man nach Eingabe der zu schützenden Mailadresse einen HTML- Code, welcher anstatt in die Webseite/den Blog/… eingegeben wird. Dies produziert eine verstümmelte Adresse, welche nach Klick auf die “…” nur nach Lösung eines CAPTCHA vollständig dargestellt wird.
Beipiel: nam…@example.org
Alternative läßt sich auch die Webadresse der CAPTCHA- Seite weitergeben, welche nach Auflösung des Bilderrätsels wieder die damit verschleierte E- Mailadresse freigibt: http://www.google.com/recaptcha/mailhide/d?k=01dVV_EhTVsktXQYJMUzeVCA==&c=hOTrBW_2AnRqM54ShNEW0dOCKFxsvBz4JWPXKrNrYd8=
Ideal für diverse Portalen, in denen man kein HTML oder Javascript eingeben kann – u.a. auch Facebook.
Ein sehr praktischer Dienst, wenn man Fremdtools etwas offen gegenüber ist… ;-)
Dienste, welche Websites in PDF- Dateien umwandeln, gibt es viele. So manches generiert schlicht und einfach einen Screenshot im PDF- Format, andere wiederum versuchen wenigstens, alles auf eine Standardgröße (meist DIN A4) umzusortieren. Alles irgendwie nicht wirklich befriedigende Ergebnisse.
Anders bei “joliprint” ( http://joliprint.com ).
Hier wird das Erscheinungsbild der Seite in ein druckerfreundliches Layout verwandelt, die Navigation wird ausgeblendet, ebenso Werbebanner u.ä.. Der Titel der Seite erscheint als Überschrift, eine elegante Schrift wird verwendet und Datum und URL mit eingebunden. Fertig zum Ausdruck!
Generiert wird dieses PDF durch Eingabe der Webadresse auf deren Site, wie bereits von vielen URL- Kürzerdiensten o.ä. bekannt. Noch einfacher und praktischer ist jedoch das “joliprint bookmarklet”: einmal in die Bookmarks gezogen steht es bereit und generiert auf Klick ein PDF der gerade aktuellen Website.
Ein praktisches und empfehlenswertes Tool.
Apropos Empfehlung: diese stammt, wie so viele andere auch, von Carsten Knobloch, http://stadt-bremerhaven.de. “stadt-bremerhaven” ist ein sehr interessantes und beliebtes Blog zu den Themen Internet, Dienste, Software, Mobile Kommunikation, Hardware und technischen Lifestyle. Ein Muß für Freunde des Genre!
embedr ist ein kostenloser Onlinedienst mit dem man seinen Lieblingsvideos in einem schicken Multiplayer zusammenfassen kann.
Es werden keine Videos gespeichert, dies muss in den gängigsten Video- Plattformen passieren. Unterstützt werden derzeit diese Plattformen: Atom Films, Blip.TV, Bragster, Break.com, College Humor, DivShare, Edublogs.tv, Metacafe, TeacherTube, Google Video, MySpace Video, Vimeo, YouTube
Um einen Player zu bestücken ist lediglich die Webadresse oder der “Embed Code” des Videos nötig. Dieser wird in ein Input kopiert, fertig. Verschiedene Einstellungs- und Editiermöglichkeiten der Einzelvideos sind je nach Plattform vorhanden, z.B.: Reihenfolge, Titel, Startzeit, Thumbnail, und mehr. Für die Hauseigene Community gibt es dann noch die Möglichkeit, eine Beschreibung und Tags zu hinterlassen. Der nach Fertigstellung angebotene “Embed Code” ist auch noch in Größe und Farbe anpassbar.
Dies alles ist kostenlos und ohne Account bei embedr machbar. Will man diese Playlisten nachträglich editieren, ist (natürlich vorher ;-)) eine ebenso kostenlose Registrierung nötig.
Eine sehr nette Angelegenheit und sicher für so manches Projekt gut verwendbar.
Hier ein Beispiel mit sechs Teilen der “Blues Guitar Night 2000″ (Direktlink: http://embedr.com/playlist/blues-guitar-night-2000-linz-austria)
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