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“Social Networks” sind in aller Munde, und auf vielen Blogs, Websites und ähnlichem verlinkt.
“Poste doch diese Seite bei Twitter, Facebook & Co” schallt es überall virtuell, oft auch aufdringlich, und versucht den Besucher zu umgarnen – Verlinkung ist alles!.
Zwar auch nicht unbedingt unaufdringlich, aber doch etwas anders läßt sich dies mit “Sexy Bookmarks” bewerkstelligen.
Unter der treffenden Domain sexybookmarks.net läßt sich für WordPress, Blogger, Joomla und bbPress ein kostenloses PlugIn herunterladen, welches die hier links ersichtliche Darstellung der begehrten Bookmark- Links regelt. Auch die Verlinkung und die Title- Tags sind bereits vorgegeben, für den deutschen Markt aber etwas nachbesserungswürdig.
Bei WordPress ist die Installation sehr einfach gehalten, die vielen Auswahlmöglichkeiten an Darstellungen und Social Diensten verlangt jedoch etwas Zeitinvestition.
Durchaus einen Besuch wert, als Demo in deren eigenem Blog ersichtlich und – naja, eigentlich auch wirklich etwas sexy ;-)
Wie schon vielerorts aufgetaucht wird die Zahl 140 wohl die Zahl des Jahres werden. Und nicht nur Twitter kasteit sich selbst. Nein – immer mehr springen auf diese Zahl auf und beschränken ihre Dienste damit.
Ein sehr interessantes Startup aus diesem Pool ist der Dienst twick.it – zu finden unter der bezeichnenden URL twick.it
Twick.it sieht sich selbst als Erklär- Maschine, Themen werden mit maximal 140 Zeichen erklärt. Diese Erklärung wird Twick genannt, ein Kunstwort aus einer Zusammenführung der Begriffe Twitter und Wikipedia.
Diese Kurzerklärungen können von jedem registrierten Mitglied verfasst werden, zu einem Thema kann es also auch mehrere Erklärungsversuche geben. Diese Twicks können bewertet werden und die Mitglieder stimmen darüber ab, welche Erklärung die beste ist.
Noch brandneu – laut einem der Entwickler noch nicht mal offiziell online – sind derzeit etwa 3000 Twicks online.
Und da die Nähe zu Twitter ja offensichtlich ist, hier deren deutscher Twitter- Account: twitter.com/twickit_de
Mitmachen kann jeder, und soll auch, und wir wünschen viel Erfolg mit der 140 ;-)
Eine sehr ereignisreiche Woche findet bald ihr Ende.
Und noch dazu eine kurze Woche, durften wir Österreicher doch am Montag unseren eigenen kleinen “Independence Day”, den Nationalfeiertag feiern. Ein ruhiger arbeitsfreier Tag, mit schönem Wetter, Spazieren- und Essen gehen …
Mitte der Woche überschlugen sich dann aber die WWW- Ereignisse: Google setzte zum Pagerank- Update an und Twitter präsentierte seine “Listen”.
Der Google Pagrank ist einer von vielen Gewichtungen und Bewertungen, wie Google eine Website sieht und dem Suchbegriff entsprechend dann listet.
Obwohl sehr viele Faktoren für Suche und Listung von Webseiten heran gezogen werden, ist der Pagerank einer der wenigen, die auch sichtbar gemacht werden können. Meist hoffnungslos veraltet ist der kleine grüne Balken schon beinahe ein Status- Symbol geworden und natürlich dementsprechend beliebt.
Und vielerorts gab es auch diesmal wieder Grund zum Jubeln, aber auch diverse Abstürze wurden gesichtet.
Was bereits viele Twitter- Clients beherrschen ist jetzt auch mit der hauseigenen Web- Anwendung möglich: die Personen, denen man folgt, in Listen gruppieren.
Gut, bei den 144 denen wir aktuell auf die Finger sehen lohnt sich eine solche Verwaltung noch nicht, aber es gibt ja auch Twitterer mit breiterem Interessensspektrum und dementsprechend vielen Verfolgten ;-)
Ein Umstand wird aber sicher zum Erfolg der Listen beitragen: es ist eine weitere Zahl um seine virtuelle Wichtigkeit zu vergleichen – “auf wie vielen Listen bin ich”.
Tja, wer ist nun der Aufmerksamkeitssieger in dieser turbulenten Kalenderwoche 44?
Google oder Twitter? Oder etwa keiner von beiden?
Twitter wird immer mehr als Marketing- Instrument eingesetzt – bzw. es wird versucht, dieses so einzusetzen, mit mehr oder weniger Erfolg…
Ein diesbezüglicher Glücksfall ereilte Comedian Michael Kessler – ganz ohne eigenes Zutun.
Kessler ist vielen bekannt aus “Manta Manta”, aus der Serie “Switch Reloaded” und vielen anderen (Fernseh-) Auftritten mehr. Aktuell zu sehen ist seine eigene, beinahe grenzgeniale Serie “Kesslers Knigge”, dessen Humor auch wir uns nicht entziehen können und sicher nicht wollen ;-)
10 drugs not to take while driving. http://www.youtube.com/watch?v=VCNDeMi2qdA
(der direkte Link zum Post: http://twitter.com/aplusk/status/3224102442 )
Und hier das besagte Video:
Eigentlich ist dieses Video in deutscher Sprache, aber die Kutchersche Einleitung und die doch eher spärlich gehaltenen Monologe inkl. der verwendeten Reizwörter machten es wohl auch für (u.a.) englisch Sprechende nachvollziehbar. Und so verzehnfachten sich innerhalb kürzester Zeit die bis dahin ca. 50 000 Aufrufe dieses YouTube- Videos!
Es sei dahin gestellt, welche Auswirkungen diese plötzliche (Mehr-) Popularität für Michael Kessler bringt. Gekonnt für die heimische PR ausgenutzt ist es aber sicher vom Vorteil – und so passiert es gerade auch, allerorts ist dieses Twitter- Märchen zu lesen und zu hören.
Wir gratulieren Michael Kessler zu diesem “Erfolg” und hoffen auf weitere Folgen von “Kesslers Knigge” :-)
Hier noch einige Links zum Thema:
P.S.: Dieses Video wurde bereits von engstirnigen Ewiggestrigen bei YouTube als bedenklich gemeldet. Falls es hier nicht mehr aufrufbar ist bitte den verlinkten Channel oder die YouTube- Suche bemühen.
Mit einer Anstecknadel (o.ä.) zu einem Thema Stellung zu beziehen oder seine Unterstützung kundtun gibt es schon länger – das Stichwort wäre “Ribbon”. Wer kennt sie nicht, die “Aids- Schleifen”….
Das dies bei einer der erfolgreichsten”Social Media”- Plattformen – also Twitter – auch möglich werden wird, war wohl nur eine Frage der Zeit.
Der Onlinedienst “Twibbon” (www.twibbon.com) wurde genau für dies eingerichtet.
Letztere wollen wir uns als Beispiel etwas genauer ansehen.
Die Kampagne “IE6 Must Die” setzt sich gegen die Nutzung des Browsers (sofern dieses Vehikel diese Bezeichnung noch verdient) “Internet Explorer Version 6″ ein. Ein verständliches Unterfangen, wenn man die Sicherheitslöcher und Fehlinterpretationen/ -darstellungen kennt.
Will man dies unterstützen wird einfach die Seite http://twibbon.com/join/IE6-Must-Die aufgerufen.
Dort gibt manUsername und Passwort des eigenen Twitter- Accounts an (laut Seite ist Datenschutz garantiert (hoffentlich ;-)…) und schon bekommt das eigene Userbild einen neuen Anstrich: ein kleines Icon unten rechts.
Das sieht dann so aus:

Zusätzlich wird automatisch ein Twitter- Post in den eigenen Account geschrieben:
“Support IE6 Must Die, add a #twibbon to your avatar now! – http://twibbon.com/join/IE6-Must-Die”
Das war es schon wieder, ab nun ziert das eigene Userbild dieses “Ribbon”. Aber keine Angst, dies ist natürlich widerrufbar! Zwar nicht über die Twibbon- Site, aber das Hochladen eines neuen (des alten) Avatar überschreibt das veränderte Bild natürlich. Twibbon ist also auch für “Wankelmütige” einen Versuch wert ;-)
Und bevor sich der eine oder andere SEO hier irgendwelche Vorteile in Bezug auf “Linkjuice” o.ä. erhofft: auf der Twibbon- Seite wird nur der modifizierte Avatar angezeigt, die Verlinkung verweist nur auf ein internes Profil mit kaum Aussage und keinem Link zum Twitter- Profil oder woanders hin.
Wie es sich für eine Web 2.0- Anwendung gehört: auch ein “Embed Code” für die Weiterverbreitung der Kampagne wird bereit gestellt, in unserem Beispiel sieht das dann so aus:
Mit einfachen Mitteln Stellung zu beziehen war wohl nie so einfach, die Existenz eines eigenen Twitter- Accounts mal vorausgesetzt. Und auch den Beteuerungen bez. Datenschutz bei Beitritt zu einer Kampagne sollte man vertrauen… ;-)
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