
Hier finden Sie alle Beiträge welche dem Begriff "WordPress" zugeordnet sind.
Bei den Kommentaren zu einem Beitrag ist es mit Bordmitteln der aktuellen WordPress-Version ja schon gegeben: abwechselnde unterschiedliche Layouts (Farben, Rahmen,…). Zuständig ist hier die Klasse “alt” die jedes erste, dritte, fünfte,… Kommentar- Listenelement zugewiesen bekommt. Im CSS läßt sich durch diese Klasse dem Kommentar jedes beliebige Aussehen zuweisen.
Will man dies auch bei den Beiträgen umsetzen ist etwas (oder besser gesagt wenig ;-)) Arbeit von nöten.
Nehmen wir als Beispiel die index.php her:
IM Loop (also NACH “if (have_posts()) : while (have_posts()) : the_post();”) wird dieser PHP-Code eingebunden:
<?php
if($hgf == "hell") {
$hgf = "dunkel";
} else {
$hgf = "hell";
}
?>
Hier wird der Inhalt (”hell” oder “dunkel”) der Variable (”hgf”) bei jedem Loop- Durchgang gewechselt. Die Benennung der Variable und dessen Inhalt sind frei (den üblichen Schreibweisen und erlaubten Zeichen entsprechend) vergebbar.
Jetzt muß diese Variable bzw. dessen Inhalt nur mehr dem Element mit dem Beitrag zugewiesen werden:
Die Zeile:
<div class="post" id="post-<?php the_ID(); ?>">
ändern wir auf:
<div class="post <?php echo $hgf; ?>" id="post-<?php the_ID(); ?>">
Im Quellcode der Startseite steht nun abwechselnd
<div class="post hell" id="post-179">
und
<div class="post dunkel" id="post-178">
Die Beiträge sind nun für das CSS “greifbar” und können dort beliebige Formate (Hintergrundfarbe, Rahmen, …) zugewiesen bekommen.
Kategorie-Seiten in WordPress lassen sich ja einfach mit unterschiedlichen Layouts anzeigen: ein Template mit dem Namen “category-16.php” wird beispielsweise für die Darstellung der Kategorie mit der ID 16 verwendet.
Wie ist dies aber bei Einzelansichten von Beiträgen?
“single-20.php” als Template für die Anzeige des Beitrages mit der ID 20 funktioniert nicht…
Hier läßt sich einfach mit einer “Weiche” abhelfen!
Ein kurzes Tutorial wie wir dies am Beispiel “Einzelansicht der Blog-Beiträge / Einzelansicht der WEBTOOLS- Support-Seiten” gelöst haben:
<?php
$post = $wp_query->post;
if ( in_category('123') ) {
include(TEMPLATEPATH . '/single_webtools.php');
} else {
include(TEMPLATEPATH . '/single_standard.php');
}
?>
Wird nun ein Beitrag aufgerufen prüft diese “Weiche” ob er zu der Kategorie mit der ID 123 gehört. Wenn ja wird die “single_webtools.php” zur Darstellung verwendet, wenn nicht die “single_standard.php”.
Funktioniert prächtig wenn alle Einzelbeiträge einer Kategorie angesprochen werden sollen, in Aktion zu sehen auf dem Gesundheitsportal “Gesund mit Hausmittel”.
Für eine speziellen Einzelbeitrag:
Soll aber nur ein ganz spezieller Beitrag, unabhängig von der Kategorie ein eigenes Layout zugewiesen bekommen wird es etwas schwieriger. Beinahe alle Identitätsmerkmale eines Beitrages existieren erst innerhalb des Loop.
Hier kommt das kaum genutzte aber sehr mächtige Feature “Benutzerdefinierte Felder” zum Zug:
Für den speziellen Beitrag wird ein “Benutzerdefiniertes Feld” erstellt, verwendet wird dabei eigentlich nur der “Schlüssel”, der Wert muß nur existieren. Dieser Schlüssel wird in der “Weiche” abgefragt und wenn ein dazugehöriger Wert existiert wird das definierte Single-Template verwendet.
Die Abfrage in der Weiche sieht dann so aus:
<?php
$post = $wp_query->post;
if (get_post_meta($post->ID, 'layout1', true)) {
include(TEMPLATEPATH . '/single_webtools.php');
} else {
include(TEMPLATEPATH . '/single_standard.php');
}
?>
Als Schlüssel wurde hier “layout1″ angegeben. Hat dieser einen Wert wird wieder “single_webtools.php” verwendet.
Beide Überprüfungen (nach Kategorie oder Schlüssel/Wert) lassen sich natürlich duplizieren und so die Darstellung von Einzelbeiträgen beliebig anpassen.
Oft gefragt – aber leicht gemacht: das Anzeigen der z.B. letzten beiden Beiträge auf einer externen, nicht zum WordPress- Weblog gehörenden Seite in Datum und Überschrift.
Tutorial mit Beispiel-Download:
Es wird dies ein externes Tool, welches nach Abmelden aus dem Admin-Bereich automatisch seine Arbeit verrichtet. Datum und Beitrags-Titel werden in eine Text-Datei geschrieben. Diese kann dann – ohne Zuhilfenahme der Datenbank – in jede beliebige Seite eingebunden werden.
Download: wp_aktuelle_blogthemen.zip
Deckt der im Standard-Paket von WordPress enthaltene Editor “TinyMCE” viele der im täglichen Gebrauch mit WP benötigten Funktionen ab, so fehlt doch manches Entscheidende…
Was uns speziell dabei sehr abgeht ist der sog. “Fullscreen”- Modus, welcher das Textfeld auf Browsergröße vergrößert – perfekt für längere Beiträge.
Abhilfe bringt hier – wie so oft – ein passendes Plugin: “TinyMCE advanced von Laptop Tips”
Dieses Plugin bringt noch weitere Funktionen mit, einfach mal ausprobieren lohnt sich.
Der “Fullscreen”-Modus kommt hier nicht vor, daher hier unser kleines Tutorial:
1. Editieren der “tiny_mce_config.php”
Diese Datei ist zu finden unter “\wp-includes\js\tinymce”.
Hier die Zeile:
$plugins = array('inlinepopups', 'autosave', 'spellchecker', 'paste', 'wordpress');
suchen und erweitern auf:
$plugins = array('inlinepopups', 'autosave', 'spellchecker', 'paste', 'wordpress', 'fullscreen');
Drei Zeilen darunter finden wir:
$mce_buttons = apply_filters('mce_buttons', array('bold', 'italic', 'strikethrough', ...
Hier kommt noch ‘fullscreen’ an beliebiger Stele dazu, z.B.:
$mce_buttons = apply_filters('mce_buttons', array('fullscreen', 'bold', 'italic', 'strikethrough', ...
2. Down- bzw. Upload des TinyMCE-Plugins “fullscreen”
Nun benötigen wir noch das eigentliche Plugin für den Fullscreen-Modus.
Dieses ist im WordPress-Paket leider nicht enthalten, also auf zur TinyMCE-Downloadseite.
Dort das “Main-Package” runterladen und den Ordner “fullscreen” suchen (”\tinymce\jscripts\tiny_mce\plugins”). Diesen Ordner noch in den WP-Ordner hochladen (”\wp-includes\js\tinymce\plugins”) und der Fullscreen-Modus ist verfügbar (Klick auf das “Monitor”-Symbol).
Die soeben runtergeladenen Plugin-Ordner ermöglichen noch viele praktische Erweiterungen des Texteditors. Diesbezügliche Beschreibungen im Wiki von TinyMCE.
Einer der Gurus der deutschsprachigen Blogger-Szene – und WordPress-Spezialist – Vladimir Simovic alias “Perun” hat in seinem Weblog wieder mal einen SEHR nützlich Beitrag verfasst: “Auflistung von Conditional Tags”.
Es ist eine kurze Liste der wichtigsten “Erkennungsmerkmale” die WordPress sendet – inklusive deren Bedeutung.
z.B.: der “Begrüßungstext”auf der Startseite unseres Weblogs (”WEBLOG/NEWS -Das Neueste über uns,…”). Dieser wurde nach Abfrage diverser “Conditional Tags” eingeblendet:
Die PHP-Codezeile:
if (is_home() and !is_paged())
in der index.php fragt ab ob es sich bei dieser Seite um die Startseite handelt und ob es sich – bei mehreren Seiten mit “Blätterfunktion” – um die erste handelt.
Ist dies so wird der darauffolgende XHTML-Code per “echo” angezeigt.
Auf perun.net ist noch mehr zu diesem Thema zu finden…
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